Innenbeleuchtung

Smarte Innenbeleuchtung

Mit dem Smartphone oder per Sprachbefehl die Schreibtischlampe oder die Wandlampe im Flur steuern? Mit smarten Leuchtmitteln kein Problem. Ändere die Farbe die Deiner Leuchten, dimme die Lichtintensität herunter oder erstelle smarte Routinen. Beleuchtung an Deine Wünsche anzupassen war noch nie einfacher.

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Welche Arten von smarter Innenbeleuchtung gibt es?

Ob zum Nachrüsten oder als fertiges Designerstück – smarte Beleuchtung kommt in verschiedensten Formen daher:

Leuchtmittel: Smarte Leuchten gibt es für alle gängigen Fassungen. Die Leuchten für E27-Fassungen sind von gewöhnlichen Leuchtmitteln optisch kaum zu unterscheiden, wodurch sie sich überall unauffällig einfügen. Das Gleiche gilt für die smarten LED-Spots mit GU10-Fassung. So rüstest Du jede beliebige Lampe zum Smart Light auf.

Lampen: Neben Leuchtmitteln gibt es auch komplett fabrizierte Lampen mit denselben Funktionen wie die Leuchtmittel. Decken-, Wand-, Tisch- und Stehleuchten gibt es in verschiedensten Designs von modern minimalistisch bis extravagant.

Leuchtbänder: Smarte LED-Streifen eignen sich besonders für indirekte Beleuchtung. So klebst Du die Strips einfach hinten an Dein Regal oder Deinen Fernseher und sorgst so für stimmungsvolles Ambiente.

LED-Panels: Diese Paneele gibt es sowohl in quadratischer als auch dreieckiger Form. Stecke sie einfach aneinander, um ganze Flächen auszuleuchten oder ein individuelles Muster zu kreieren. Mit verschiedenen Farbwechsel-Effekten sind die Paneele besonders schön anzuschauen.

Smarte Innenbeleuchtung – die wichtigsten Funktionen

Smart Lights kommen mit einer Vielzahl verschiedener Funktionen:

Smartphone-Steuerung: Ob Leuchtmittel, LED-Strip oder fertige Lampe; die smarte Innenbeleuchtung bedienst Du bequem von Deinem Smartphone aus. Mit einer Bridge verbindet sich die smarte Beleuchtung mit Deinem Netzwerk, damit Du die Beleuchtung von überall aus bedienen kannst – sogar unterwegs.

Dimmfunktion: Über die App stellst Du jederzeit die Helligkeit der verbundenen Lampen stufenlos ein.

Farbwechsel: Für den Einsatz im ganzen Haus eignen sich besonders die Leuchten mit verschiedenen Weißtönen. Mit ihnen stellst Du beispielsweise kaltes Weiß ein, um besser wach zu werden, neutrales Weiß zum Lernen und Arbeiten und warmes Weiß für mehr Gemütlichkeit. Bei den Premium-Modellen wählst Du zusätzlich zwischen 16 Millionen Farben.

Szenenauswahl: Wähle aus verschiedenen Presets mit voreingestellten Farbabstimmungen und speichere Deine eigenen.

Timer und Routinen: Erstelle Zeitschaltungen, damit das Licht beispielsweise abends automatisch angeht und sich nachts abschaltet. Oder erstelle sogar ganze Routinen, die das Licht über den ganzen Tag hinweg anpassen.

Geofencing: Lichter, die in Verbindung mit einer Bridge Geofencing beherrschen, reagieren auf den Standort Deines Smartphones. So stellst Du Routinen ein, nach denen die Lichter automatisch an und aus gehen, wenn Du Dich der Wohnung näherst oder sie verlässt.

IFTTT-Integration: Smart Lights, die IFTTT (If-This-Then-That) unterstützen, lassen sich auch herstellerübergreifend mit anderen Geräten verknüpfen, die denselben Standard unterstützen. So erstellst Du in der IFTTT-App verschiedenste Szenarien, wie die Beleuchtung auf bestimmte Ereignisse reagieren soll. So verknüpfst Du beispielsweise die Beleuchtung mit einem Smart Home-Alarmsystem, damit alle Lichter angehen, wenn der Alarm ausgelöst wird. Oder lasse sie automatisch abschalten, wenn Du die Rollos hochfährst.

Weckfunktion: Lichter mit Weckfunktion simulieren mit langsam immer heller werdendem Licht einen Sonnenaufgang, um Dich sanft und auf natürlichere Weise zu wecken. Besonders gut funktioniert das bei Lichtern, die verschiedene Farbtöne beherrschen und das Licht graduell farblich anpassen, wie es bei einem echten Sonnenaufgang der Fall ist.

Verknüpfung mit Smart-TV: Smarte Innenbeleuchtung, die sich mit einem Smart-TV desselben Herstellers verknüpfen lässt, wird auf Wunsch zum Akzentlicht. So wird die Beleuchtung immer an das gerade auf dem Bildschirm gezeigte abgestimmt. Das ist nicht nur angenehmer für die Augen, sondern sorgt auch noch für stimmungsvolle Atmosphäre.

Sprachsteuerung: Verbinde die smarte Innenbeleuchtung mit einem Smart Speaker und Du steuerst die Beleuchtung mit Deiner Stimme. Gib einfach dem jeweiligen Sprachassistenten den Befehl, die Farbe oder die Helligkeit zu ändern oder das Licht an- oder auszuschalten.

Wie richte ich smarte Innenbeleuchtung ein?

Die Einrichtung smarter Innenbeleuchtung ist kinderleicht. Leuchtmittel schraubst Du einfach in die Fassung, LED-Strips und -Panels bringst Du mit dem Klebestreifen auf der Rückseite nach Belieben an, fertige Lampen stellst Du nur auf und steckst den Stecker ein. Die dazugehörige Bridge steckst Du in eine Steckdose und über die App verbindest Du sie mit Deinem WLAN-Netzwerk. Die App sucht nach allen verfügbaren Lichtern, die Du dann nur noch hinzufügen brauchst. Schon steuerst Du die Beleuchtung mit Deinem Smartphone. Das Ganze ist in weniger als 10 Minuten erledigt.

 Bluetooth-LampenBridge-basierte Lampen
Reichweitevom selben Raum aus steuerbarvom ganzen Haus und unterwegs aus steuerbar
FunktionsumfangBasisfunktionen (Farben und Helligkeit einstellen, Auswahl verschiedener Presets)
  • Basisfunktionen
  • Zusätzliche Funktionen wie Zeitschaltung und Weckfunktion
  • i.d.R. IFTTT-kompatibel
  • Ambient-Funktion für Smart-TV
Systemgrößekleinere Systeme für einzelne Räume mit mehreren LichternSysteme fürs ganze Haus mit einer Vielzahl von Lichtern

Die Bluetooth-Varianten richten sich also vor allem an Einsteiger, die keine Bridge haben und nur einzelne Lampen nutzen möchten. Willst Du Dir die Option offenhalten, das System später auf mehrere Räume oder sogar das ganze Haus auszuweiten, nutzt Du am besten Bluetooth-Leuchten, die sich problemlos mit einer Bridge verbinden lassen und dann über den vollen Funktionsumfang verfügen.

Smarte Lichtschalter

Die smarte Innenbeleuchtung lässt sich nicht nur übers Smartphone, sondern auch über separat erhältliche smarte Lichtschalter steuern. Diese sind entweder direkt mit dem WLAN, über Bluetooth mit den Lichtern selbst oder über den entsprechenden Funk-Standard mit der Bridge verbunden, die die Lichter steuert.

Für eine schnelle Einrichtung ohne komplizierte Montage bringst Du einfach einen kabellosen Schalter an einer beliebigen Stelle an. So schaltest Du wie gewohnt das Licht per Schalter ein oder aus, dimmst das Licht oder wechselst sogar zwischen Presets. Nimmst Du den kabellosen Schalter aus der Wandhalterung, dient er sogar als Fernbedienung.

Willst Du hingegen Deine vorhandenen Lichtschalter gegen smarte Schalter austauschen, greifst Du am besten auf Unterputzschalter zurück, die Du wie gewöhnliche Lichtschalter einbaust.